Meine Themen.

Wenn Du etwas weniger Zeit mitbringst, kannst Du auf dieser Seite mehr über meine Themen erfahren. Zur Langversion der einzelnen Bereiche geht es hier entlang, oder Du klickst auf die Buttons ‚zu den Details‚.

Landwirtschaft neu denken.

Die Landwirtschaft befindet sich in einem Konflikt zwischen wirtschaftlichen und berechtigten gesellschaftlichen Interessen. Die Landwirtschaft ist gezwungen,

  • immer mehr zu immer niedrigeren Preisen anzubieten,
  • auf dem Weltmarkt zu bestehen und
  • immer größere Betriebe zu bilden.

Wir müssen gemeinsam mit der Landwirtschaft einen Zukunftsvertrag abschließen. Dieser Vertrag muss die Landwirt*innen dazu befähigen auch als Tier-, Natur- und Klimaschützer gesellschaftlich wirken zu können. Dafür müssen wir

  • bäuerliche Höfe erhalten und faire Einkommen sichern,
  • Tiere als fühlende und denkende Lebewesen begreifen,
  • Lebensmittel regional erzeugen und anbieten,
  • gesellschaftliche Leistungen honorieren.

Wie wir auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft bestehen.

Deutschland droht den Anschluss bei Zukunftstechnologien zu verlieren Die Voraussetzungen für eine Vorreiterrolle sind da, aber wir müssen

  • die USA und China bei digitalen Technologien einholen,
  • die Mobilitätswende zu Ende denken,
  • Bildungsgerechtigkeit schaffen,
  • Frauen in die Informatik bringen und vorhandene Potentiale besser nutzen,
  • die Softwarekompetenzen der Automobilkonzerne stärken,
  • grüne Technologien mit gezielten Maßnahmen fördern.

Wir müssen jetzt die Weichen stellen, um auf bedeutenden Arbeitsmärkten der Zukunft bestehen zu können!

Artensterben stoppen. Wissenschaft stärken. Überleben sichern.

Wir sehen das sechste Massensterben auf der Erde. Durch uns sterben 1000mal mehr Arten aus, als es zu erwarten wäre. Einen vergleichbar dramatischen Verlust hat die Natur erlebt, als die Dinosaurier ausstarben. Wir als Menschen sind damit schlimmer als der Meteorit, der vor 65 Millionen Jahren dafür verantwortlich war. Weltweit sind rund eine Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht.

Die Ursachen für das menschengemachte Massensterben sind insbesondere, dass wir

  • die Lebensräume vieler Arten vernichten oder stark negativ beeinflussen (z.B. durch die Vermüllung der Meere oder den massiven Pestizideinsatz),
  • Arten falsch schützen,
  • zu wenig über die Bedeutung von Arten wissen,

aber trotzdem andauernd in die Umwelt eingreifen.

Wir müssen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse unseren negativen Einfluss auf die Natur begrenzen. Das Artensterben und die Klimakrise erlauben keinen zeitlichen Aufschub mehr, handeln wir jetzt!

Wirtschaft aus der Sackgasse in den Kreisverkehr bringen.

Wir befinden uns derzeit in einem Wirtschaftssystem das als alleinige Zielgröße Wachstum in Form von Warenerzeugung kennt. Dadurch ist unser tägliches Handeln davon geprägt, dass wir 

  • defekte Waren wegwerfen anstatt sie zu reparieren und
  • Ressourcen verbrauchen anstatt sie erneut zu nutzen.

Verfolgen wir diesen Weg weiter, steuern wir unweigerlich auf den Kollaps unserer Umwelt zu.

Dieses Handeln ist das Ergebnis einer Vielzahl falscher Entwicklungen:

  • viele Produkte lassen sich nicht mehr reparieren,
  • Handwerksbetriebe für die Reparatur wurden verdrängt,
  • Produkte lassen sich nicht oder nur teilweise wiederverwerten,
  • Kauf von Ersatz führt zu wirtschaftlichem Wachstum, Weiternutzung nicht,
  • falsche Anreize führen zu falschen Produkten,
  • Kosten wie Umwelt- und Gesellschaftsschäden werden nicht sichtbar.

Wir müssen unser wirtschaftliches Handeln auf eine neue Grundlage stellen. Durch viele kleine Verbesserungen werden wir große Erfolge erreichen. Wir wollen:

  • Lebensqualität statt Wachstum als Ziel wirtschaftlicher Aktivitäten etablieren,
  • alle bislang versteckten Kosten (wie Umweltschäden, soziale Aspekte, …) bei der Bewertung der wirtschaftlichen Leistung erfassen,
  • durch Reparatur, Recycling und den Einsatz erneuerbarer Energien zu einer Kreislaufwirtschaft kommen.

Einen vergleichbar weiten Weg sind wir in der Vergangenheit bereits sehr erfolgreich gegangen. Die Soziale Marktwirtschaft hat unser aller Leben klar verbessert. Nachdem wir soziale Themen bereits als wirtschaftliches Ziel umsetzen können, wird uns dies auch für ökologische und nachhaltige Ziele gelingen. Begeben wir uns gemeinsam auf den Weg zu einer sozialen, ökologischen und nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Verlieren wir nicht noch mehr Zeit!

Rohstoff Tier?

Tiere werden zu reinen Rohstofflieferanten degradiert. Ihre Rechte werden missachtet. Im Umfeld der industriellen Landwirtschaft findet meist keinerlei Berücksichtigung

  • artgerechter Haltung,
  • artgerechten Verhaltens und
  • individueller Fähigkeiten

der Tiere statt. Stattdessen setzen wir sie unnötigem und unerträglichem Schmerz und Leid aus.

Wir können mit vielen kleinen Schritten große Verbesserungen bewirken:

  • die Haltungsbedingungen endlich an die Tiere anpassen und nicht umgekehrt,
  • regelmäßig und flächendeckend kontrollieren,
  • Eigenverantwortung der Erzeugenden stärken und Anreize gestalten,
  • Lebensmittelkennzeichnungen transparent gestalten und verpfichtend durchsetzen,
  • pflanzliche Alternativen für tierische Lebensmittel stärken.

Denn: wie Jeremy Bentham bereits 1800 formulierte: wesentlich ist weder, ob sie denken, noch ob sie sprechen können. Die einzig relevante Frage ist: „Können sie leiden?“. Und das können Sie. Alle. Das wissen wir. Handeln wir endlich danach! Beenden wir das unsägliche Leid.

Raus aus dem Pflegenotstand!

Das Wort Pflegenotstand ist in aller Munde. Gleichzeitig wissen wir alle, dass wir die Situation der Pflegekräfte schnellstmöglich verbessern müssen – sind wir alle doch irgendwann in unserem Leben auf schnelle, gute und kompetente Hilfe angewiesen.

Die aktuelle Situation ist dadurch geprägt, dass

  • wir es mit einem höchst komplexen Berufsbild mit vielfältigen Einsatzbereichen zu tun haben und
  • alle Beteiligten ein hohes Berufsethos und eine hohe Einsatzbereitschaft zeigen.

Doch leider müssen wir auch feststellen, dass

  • wir die Leistungen der Pflegekräfte in Gesellschaft und Politik teilweise viel zu wenig wertschätzen,
  • die Arbeitsbedingungen einem Gewinnstreben unterworfen sind und dadurch
  • ein ständiger Zeit- und Kostendruck herrscht und
  • sich der Personalmangel immer weiter verschärft.

Wir dürfen die fehlgeleiteten Entwicklungen nicht länger auf den Rücken der Pflegekräfte abladen. Die Pfleger*innen brauchen konkrete Verbesserungen. Nur dann können wir einen hohen Pflegestandard sichern. Pflegekräfte legen nicht einfach ihre Arbeit nieder und kämpfen damit für ihre Rechte, wenn dadurch ihnen anvertraute Menschen leiden. Wir dürfen diese extrem hohe Einsatzbereitschaft und Gewissenhaftigkeit zum Wohle der Menschen nicht länger ausnutzen.

  • Wir müssen Pflegeaufwendungen bedarfsgerecht und nicht budgetgerecht ermitteln. Die Genesung und das Wohlergehen der zu Pflegenden müssen das Ziel sein, nicht die Einhaltung eines Budgets. Gute Pflege braucht Zeit und Geld.
  • Wir müssen die Finanzierung von Pflegeleistungen sicherer und umfassender gestalten, um Zuzahlungen nicht zur Regel werden zu lassen. Die Einteilung in gesetzliche und private Versicherungen sowie die Deckelung des beitragspflichtigen Einkommens (Beitragsbemessungsgrenze) muss beendet werden.
  • Wir müssen die Gewinnorientierung pflegerischer Einrichtungen beenden. Es darf nicht das Ziel sein, Gewinne aus der Pflege von Menschen zu ziehen. Jeder Euro, den wir in das System stecken, muss auch im System bleiben. Insbesondere das Personal und die pflegebedürftigen Menschen müssen davon profitieren. Die Belange von Investoren müssen zurückstehen.
  • Wir müssen die Bezahlung in allen Pflegerichtungen aneinander angleichen und auf eine angemessene Höhe bringen. Es ist nicht ersichtlich, aus welchem Grund ambulante Pflege signifikant schlechter gestellt ist als die stationäre Pflege. Wir zerstören auf diesem Weg die ambulante Pflege, da niemand bereit ist, auf Dauer bewusst schlechter gestellt zu sein, als andere in vergleichbaren Tätigkeiten.

Junge Menschen entscheiden sich in Zukunft nur dann für den Pflegeberuf, wenn wir für attraktive Bedingungen sorgen. Wir dürfen die aktuellen Zustände nicht länger ignorieren.

Wissen­schaftliche Erkenntnisse ernst nehmen!

Politisches Handeln wird nicht von wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern durch ideologische Zielstellungen bestimmt. Nicht wissenschaftliche Erkenntnis befeuert einen vorausschauenden politischen Prozess, vielmehr sehen wir nur mehr Reaktionen auf externe Ereignisse. Der öffentliche Aufschrei wird zum Erweckungsereignis der politischen Akteure.
Warum ist das so? Weil:

  • vorhandenes Wissen teilweise schwer zugänglich ist,
  • es in der Wissenschaft normal ist, dass die wissenschaftliche Debatte langsam, leise und widersprüchlich verläuft,
  • die öffentliche Debatte hingegen schnelllebig, laut und kontrovers von statten geht und
  • wir wissenschaftliche Erkenntnisse instrumentalisieren, verdrehen oder verkürzen.

Wir müssen uns dieser Dinge bewusst werden und

  • den öffentlichen Diskurs und wissenschaftliche Erkenntnisfindung in Einklang bringen,
  • uns von überkommenen ideologisch basierten Vorstellungen lösen und unser Handeln von wissenschaftlichen Erkenntnissen bestimmen lassen und
  • Handeln, sobald Probleme bekannt werden und nicht erst, wenn deren Auswirkungen unerträglich werden.

Es mangelt nicht an (wissenschaftlichen) Erkenntnissen, sondern an entschieden handelnder Politik!

Queerpolitik & Vielfalt

Wohin kann Mobbing führen? Welche Rolle spielen die sozialen Medien dabei? Wie ist die Situation an Schulen heutzutage? Welche Angebote muss es – auch vor Ort – geben, damit junge Menschen merken, dass sie nicht allein sind und sich austauschen können? Und wie können wir gerade jungen Menschen vermitteln, dass es vollkommen okay ist, nicht dem heteronormativen Mehrheitsbild zu entsprechen?

Über diese Fragen und mehr haben wir in einem Webinar gesprochen, was Du dir hier anschauen kannst.