Denen eine Stimme verschaffen, die selbst keine haben.

Tierschutz: viel gewollt, wenig kontrolliert!

Das Tierschutzgesetz spricht bereits im ersten Paragraphen eine klare Sprache: „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“
Diese klare Regelung muss überprüft werden. Laut DPA-Berichten wurden bei 62 Prüfungen 58 Betriebe bemängelt! Bei Kontrollen in Schlachtbetrieben wurden bei fast allen Mängel bei Tierschutz und Hygiene festgestellt. Trotzdem finden Prüfungen im Mittel nur alle 17 Jahre statt. Daher springen Tierschutzvereine ein und decken Skandale auf. Die Verstöße sprechen eine ebenso klare Sprache wie das Gesetz!


❗ Einer Kuh wird ein Strick um den Kopf gezogen, um sie in einen Anhänger zu zerren. Der Strick bohrt sich in ihr Auge, die Mitarbeiter ziehen trotzdem weiter. Die Kuh erleidet Höllenqualen.
❗ Einer Kuh, die ihr Kalb zur Welt bringt, wird es mit Gewalt aus dem Körper gezogen. Sie schafft es nicht und wird mit ihrem Kalb, das schon zur Hälfte herausschaut, liegen gelassen. Beide sterben nach stundenlangem Todeskampf.
❗ Tiere können wegen Verletzungen nicht mehr laufen oder vegetieren vor sich hin, werden aber getreten und geschlagen, damit sie in den Anhänger gehen, der sie ins Schlachthaus bringt.
❗ Hühner und Puten werden in enge Metallkäfige geworfen; Pakete werden besser behandelt.
❗ Ferkel werden gepackt und wie ein Teppich auf den Boden geschlagen. Sie müssen sterben, weil sie zu schwach für die Mast sind.
❗ Halb tote Tiere liegen neben noch Lebenden. Sie sterben nach Stunden ohne Hilfe in dunklen Hallen auf Spaltenböden in ihrem eigenen Kot und Urin. Der Geruch ist beißend.
❗ Kühe kehren über Monate dahin zurück, wo ihnen ihr Kalb genommen wurde und rufen stundenlang danach. Alles nur, damit wir die für das Kalb gedachte Milch trinken können.

Wo hier der Anspruch des Tierschutzgesetzes erfüllt wird, ist nicht zu erkennen! Schaffen wir gemeinsam mit den Landwirten Bedingungen, um Tierleid zu beenden. Denn: wie Jeremy Bentham bereits 1800 formulierte: wesentlich ist weder, ob sie denken, noch ob sie sprechen können. Die einzig relevante Frage ist: „Können sie leiden?“. Und das können Sie. Das tun sie. Alle. Täglich. Das wissen wir. Handeln wir endlich danach!

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